Sa 21 Feb 2015

Crystal Palace Tour 2015 19.02. Nürnberg - Löwensaal

21 02 2015

Nach der kleinen Tourpause geht es also heute nach Nürnberg in den Löwensaal. Der Wettergott hat wohl den Wiedereinstieg ins Tourgeschehen verpennt und belässt es heute bei trüben Himmel und eher frostigen Temperaturen. Aber es ist nett, dass er wenigstens nichts aus den tief hängenden Wolken fallen lässt.
Der Löwensal ist ein ebenso schmucklos, zweckmäßiges Gebäude wie das Dortmunder FZW, nur um einiges älter und auch, ja, man muss es wohl so sagen ziemlich „runtergerockt“. Der Laden hätte echt eine Frischzellenkur nötig… oder gleich eine Planierraupe… ;-).

So genug gelästert, kommen wir zum schönen Teil des Abends, dem Konzert. Pünktlich (... das mit den Anfangszeiten haut auf dieser Tour sowas von gut hin… musste mal erwähnt werden :-)) um 20.00 Uhr stehen God’s Bow auf der Bühne. Die haben heute quasi ein „Heimspiel“, das sie hier in der Nähe wohnen. Dem entsprechend ist auch die Stimmung gut und das Publikum lässt sich in den musikalischen Kosmos von God’s Bow entführen. Das Duo ist auch über den ganzen Tourverlauf immer lockerer geworden und uns macht es einfach Spaß, den beiden auf der Bühne zu zusehen.
Dann kommt wieder „the same procedure as every day“, die Umbaupause. Noch ein paar Minuten und die Bühne erstrahlt in blauem Licht und das allseits vertraute “ Stay… remain… don’t go” ist zu hören. Langsam betritt Herr Veljanov die Bühne und die Herren Lakaien starten mit „Colour-ize“ in den Konzertabend. Das Publikum zeigt gleich, wo die Reise heute Abend hin geht und begrüßt die Band mit tosendem Applaus. Der wird auch nach den folgenden Stücken nicht schwächer. „Fighting the green“ und „Over and done“ werden lautstark mitgesungen, dem Publikum gefällt die Mischung aus alten und neuen Deine Lakaien Stücken aus diesem und dem letzten Jahrhundert :-).
Nachdem thematisch die Liebe in verschiedenen Varianten abgehandelt mit „Over and done“, „Where you are“ und „Gone“ abgehandelt ist, und es bei „Europe“ und „Where the winds don’t blow” um die ernsteren Dinge geht, landet man später beim „lieben Geld“. „Overpaid steht auf dem Programm und da geht’s auch tempomäßig nochmal ordentlich zur Sache. Wer am 15. 02. In Dortmund beim Konzert war hat ja gelernt: Deine Lakaien sind eine Rockband :-)! Und es wird weiter gerockt… oder besser geritten. Herr Veljanov erklärt, das man Pferde streicheln aber auch reiten kann und dann wird aufgesattelt für „The ride“. Das Publikum hat auch heute richtig Spaß und es wird geklatscht und gejubelt was das Zeug hält. Das stimmt die Chemie oder „Passt scho“, wie Herr Veljanov anmerkt.
Leider war man auch schon wieder viel zu schnell bei „Farewell“ und damit am Ende des Konzertes angelangt. Aber die Nürnberger wissen auch, dass da noch was geht und geben applausmäßig nochmal alles. Daraufhin kehrt die Band auf die Bühne zurück um alle in ihren „Crystal Palace“ einzuladen. „Forever and a Day“ und der stürmisch bejubelte Klassiker“ Love me to the end“ beschließen dann den ersten Zugabenblock.
Aber ohne „Manastir Baroue“ und „Pilgrim“ will natürlich niemand nach Hause, also wird im Publikum nochmal alle Energie zum Jubeln mobilisiert. Da kann die Band nix gegen machen, da muss sie nochmal raus :-) . Die letzten Töne von „Pilgrim“ verklingen, die Band verabschiedet und bedankt sich beim tollen Nürnberger Publikum und ein weiteres Konzert dieser schönen Tour ist vorbei…

Und wie immer haben wir nette Leute getroffen, z. B. Kirsten, die auch in Mannheim schon dabei war, oder unser Forumsmitglied Claudia, die auch für die Grenzwellen Fanpage arbeitet. Die Franken haben ordentlich Dampf gemacht, mal sehen wie es morgen in Augsburg wird. Wir freuen uns aufs Konzert und auf alte und neue Bekannte. Bis später :-).


Und hier der link zu Deas Fotos

Setlist:

01. Colour-ize
02. Reincarnation
03. Into my arms
04. Fighting the green
05. Over and done
06. Where you are
07. Nevermore
08. Gone
09. Europe
10. Return
11. Where the winds don’t blow
12. Overpaid
13. The Ride
14. Farewell

15. Crystal Palace
16. Forever and a day
17. Love me to the end

18. Manastir
19. Pilgrim